Christmas Ball 2010

Gestern abend war ich auf dem Christmas Ball 2010. Das Lineup war verlockend und es war in der Tat eine schöne Veranstaltung, um Weihnachten ausklingen zu lassen.

Den Anfang machten Faderhead.

Ganz nett – aber irgendwie nicht so wirklich Musik zum abgehen. Es waren zwar einige richtig gute Stücke dazwischen, aber insgesamt wars durchwachsen. Mir gefällt aber auch nicht so gut, wenn auf der Bühne nur einer am Mac steht und einer rumläuft. Trotzdem eine nette Einstimmung – kann man auf nem Festival oder als Vorband gefahrlos mitnehmen.

Danach kam Agonoize.

Aufgrund des restlichen Lineups leider sehr früh – aber sie haben trotzdem gerockt. Leider leider leider haben sie einen meiner Lieblinge – “Blut, Sex, Tod” nicht gespielt. Aber das Set ging trotzdem ab. Es wurde auch wieder mit Körperersatzflüssigkeiten gespielt, nur die Tänzerin(?) war leider nicht mit dabei. Wie lange muss man eigentlich duschen, um das Zeug wieder runterzubekommen?

Als drittes Laibach.

Ja was soll ich sagen, außer WHAT THE FUCK?!? Schwach angefangen und am Ende ein oder zwei tanzbare Stücke. Aber sonst? Never ever again. Wirklich nicht. Nope. Selbst auf nem Festival würde ich mir das stark überlegen. Dann nur, wenn die Bands danach geil sind und ich vorne stehen will oder so. Die waren echt grottig 😦

Vorletzte Band: Project Pitchfork.

Ich hab da – finde ich – einen richtig genialen Schnappschuss gemacht. 🙂 Das Set erschien mir insgesamt ein wenig ruhiger als die letzten Auftritte, die ich von den Pitchies gesehen hab – aber vielleicht war es nach Laibach auch einfach schwer die Halle wieder in Gang zu bekommen. Mir hats in jedem Fall gefallen.

Und zum Schluss And One.

Ja mei war des geil. Das ging ja mal richtig ab. Die will ich in jedem Fall wieder sehen!

Was gibts sonst noch zu erzählen? Ich bin heute früh mal wieder quer durch Hannover gelaufen, weil Sonntag auf Montag keine Bahnen mehr fahren – nächstes Mal mit dem Fahrrad. Und ich hätte gern ne vernünftige Digitalknipse und nicht nur die olle Handykamera, dann wären nämlich die Bilder besser.

Rapid Prototyping

Ich war heute mal fleißig und habe einen ganz besonderen Prototy gebaut: mit Pappe, Panzertape, einem Schaschlikspieß und Farbe.

Hier mal ein paar Fotos (und im nächsten Post das Ergebnis – aber nur mit Passwort – das gibts auf Anfrage bei mir)

Keine Fingerfarben und trotzdem sehen meine Finger SO aus! Dafür ist in einer Miniaturstadt jetzt Nacht. Und Stromausfall.

Unordnung auf dem Schreibtisch: Farben, Chai Latte (*yummi*), Pinselwasser (ganz schlechte Position) und Palette. Oberhalb der Tastatur eine Skizze für ein Panorama.

Der Teufel steckt im Detail!

Wild Thing!

Ja, genau diese zwei Worte aus dem (hoffentlich) recht bekannten Lied hatten sich heute morgen in meinem Kopf festgesetzt: als ich mit dem Fahrrad ins Institut gefahren bin. Warum?

Nun ja, Sonntag hat es erst so richtig ordentlich geschneit und dann sind die Temperaturen auch gleich schön über 0°C geklettert: über all schönster Matsch. Über nacht hat es nicht gefroren, aber es war doch viel von diesem griseligen Schneematscheiszeugs auf den Straßen und Gehwegen. Und den Fahrradwegen, die natürlich über weite Strecken nicht geräumt waren… und auch immer noch nicht geräumt sind.

Natürlich war Fahrrad fahren nicht die Variante, die mich heute früh schnellstmöglich ins Institut gebracht hat – aber die abenteuerlichste! Darum siehe Überschrift.

Was hab ich heute früh gelernt? Im ca 5cm hochen Schneematsch-Griselzeug weicht man nicht eben mal nen halben Meter aus – man macht sich eher lang. Es war heute früh eher so als ob ich ein Schienenfahrzeug geführt habe: das Zeug aufm Boden hat die Räder in irgendeine Richtung gelenkt und ich durfte zusehen, dass ich nicht umgefallen bin. Was hilft? Zum Beispiel nicht zu langsam zu fahren – aber leider auch nicht immer.

Und ganz wichtig: was natürlich auch für Autofahrer gilt, bei diesem Wetter fährt man ganz oder gar nicht. Man fährt vorsichtiger, verrausschauender, hält mehr Abstand und bremst früher und vorsichtiger (und tut als Radfahrer so als wäre man ABS – kein Scheiß!), aber man fährt!

Morgen früh wieder! *YAY*