Das erste eigene Auto

Man glaubt es kaum – aber nachdem ich nun doch schon einige Jahrzehnte diesen Planeten mit meiner Anwesenheit bel√§stige – habe ich nun mein erstes eigenes Auto. (Also zusammen mit meinem Mann, aber des basst scho’).

Was es geworden ist? Ein kleines Hustegutschele ūüėČ Eigentlich ja ein Zweitwagen (klein, Benziner und so) aber da der Gro√üe noch auf sich warten l√§sst, ist eben das neue Zweitauto zuerst da. Es musste ja auch wirklich schnell gehen, weil sonst ab Anfang Januar entweder nur mein Mann oder ich zur Arbeit kommen – und das missf√§llt uns mindestens genauso wie es unserem Arbeitgeber! (Und bei uns beiden sind √Ėffis nicht wirklich eine gute Idee)

Der Gro√üe kommt dann hoffentlich auch bald. Denn das Alte (16 Jahre, Kupplung pfeift auf dem letzten Loch) steht leider kurz vor einem wirtschaftlichen Totalschaden. Aber da Totgesagte ja bekanntlich l√§nger leben, f√§hrt das Alte meinen Mann immer noch unverdrossen zur Arbeit und wieder zur√ľck – und zwar deutlich l√§nger, als nach der Vorhersage unseres Autoschraubers.

Alles neu macht der Januar

Eigentlich m√ľsste es ja “alles neu mach der Mai” hei√üen – aber es geht doch deutlich schneller.

Wer mich kennt Рoder diesen Blog ab und an liest, der weiß dass ich derzeit in Hannover lebe und arbeite. Ab Januar ist das alles anders. Dann verschlägt es mich nach Stuttgart. Neue Stelle, neues Umfeld, neues alles quasi.

Das Ganze geht nat√ľrlich mit einigem organisatorischen Geraffel einher. Eine neue Wohnung muss her. Und die m√∂chte doch bitte – danke – verkehrsstrategisch klug liegen. Nun ist es ja in und um und um Stuttgart herum so, dass zu den Sto√üzeiten viele Strecken nicht befahrbar sind. Und dabei ist Sto√üzeiten ein dehnbarer Begriff! Sch√§tzungsweise von 7:00 – 11:00 und von 15:00 – 19:00 ist Sto√üzeit, aber gef√ľhlt ist 24/7 Stau.

W√§hrend meiner ersten Besichtigungstour hat mich die “Heimdfahrt”, die eigentlich eine Stunde dauern sollte, viereinhalb Stunden gekostet. Und das m√∂chte ich wirklich, wirklich, wirklich nicht noch einmal machen. Ich m√∂chte das auch nicht als Pendelstrecke zweimal am Tag haben.

Dann finde ich die Wohnungssuche auch deshalb sehr schwer, weil ich den Eindruck habe, sofort etwas finden zu m√ľssen. Das ist auch nicht wirklich falsch, m√∂chte ich ja meinen ersten Arbeitstag nicht verpassen. Andererseits m√∂chte ich auch eine Wohnung die mir gef√§llt und bei der ich schon w√§hrend der Besichtigung sage, ja, dort m√∂chte ich wohnen. Bisher ging das immer recht schnell, aber diesmal leider nicht. Also kommt was halt kommt: weitersuchen und eine weitere Besichtigungstour planen.