Dafuq – Matlab what are you doing?

Matlab geht mir ja grad sooo an die Eier – das geht auf keine Kuhhaut mehr!

  • Breakpoints verschwinden
  • Der Debugger stürzt zwischendurch einfach mal so ab
  • es laggt

Bei ersterem habe ich nun herausgefunden, woran es – zumeist – gelegen hat. Das war ich. Ich habe mich selbst geärgert, weil ich zum Aufräumen der Variablen im Workspace immer clear verwendet habe. In erster Näherung war das auch nicht ganz falsch. Aber der Befehl clear macht ohne Schlüsselwort dabei noch ein paar andere Dinge, als nur  Variablen aus dem Workspace zu entfernen: unter anderem löscht er auch Breakpoints. Doof – und dokumentiert ist es auch. Also habe ich der Dokumentation folgend dann clear variables verwendet. Aber auch das macht als meine Breakpoints weg und das nervt.

Das mit dem Debugger ist so eine Sache. Ich hätte ja echt gernen nen Debugger um Matlab zu debuggen – aber leider werde ich an den Quellcode wohl nicht drankommen. Also habe ich mich dann nach lautem Schimpfen (Matlabs Mutter IST die verdammte Software in nem Colaautomat!) mich dazu durchgerungen, einen Bugreport zu schreiben. Was soll man auch sonst bei einem Segmentation Fault groß anderes machen?

Aber zum Schluss muss ich Matlab mal zu Gute halten, für das Laggen kann es nichts. Auf unserem System laggt leider so manches.

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Nicht, dass ich was dagegen hätte

“Bitte denken Sie nicht, dass ich was gegen Frauen als Ingenieure habe! Ganz im Gegenteil!” *blablabla

Ich habe das ab und an mal gehört und mir bisher auch nicht wirklich was dabei gedacht. Aber auf der SMACD habe ich das doch häufiger gehört und nun frage ich mich, was das wohl soll.

Jede Frau, die Naturwissenschaften oder Ingenieurswesen – insbesondere ET oder Maschbau – studiert, rechnet sicher mit Sprüchen ala Frauen und Technik. Man rechnet auch damit, dass das vielleicht mal einer ernst meint. Und dann sind wir vielleicht auch nicht nett zu den Leuten.

Aber was soll diese Versicherung, das Frauen als Ingenieure ok sind? Es heißt ja immerhin, das sich der Gesprächspartner darüber Gedanken macht. Und eigentlich ist das doch unnötig!

Meine Ideen dazu:

  1. Mein Gesprächspartner will mir versichern, dass ich eine gute Entscheidung getroffen habe. Warum auch immer – vielleicht sind manche Ingenieurinnen eher unsichere Charaktere.
  2. Mein Gesprächspartner will sich versichern, dass er nichts dagegen hat. Vielleicht weil er mal der Ansicht war, dass Frauen an den Herd gehören.
  3. Mein Gesprächspartner will nicht, dass ich denke, dass er denkt, dass Frauen keine guten Ingenieure sein können. Warum auch immer!

Vielleicht frage ich den Nächsten, der mir das sagt einfach mal. Bei der SMACD waren das nur ältere Männer. Aber ich habe das auch schon von Frauen gehört. Ich persönlich finde es in jedem Fall komisch.

 

 

Rapid Prototyping

Ich war heute mal fleißig und habe einen ganz besonderen Prototy gebaut: mit Pappe, Panzertape, einem Schaschlikspieß und Farbe.

Hier mal ein paar Fotos (und im nächsten Post das Ergebnis – aber nur mit Passwort – das gibts auf Anfrage bei mir)

Keine Fingerfarben und trotzdem sehen meine Finger SO aus! Dafür ist in einer Miniaturstadt jetzt Nacht. Und Stromausfall.

Unordnung auf dem Schreibtisch: Farben, Chai Latte (*yummi*), Pinselwasser (ganz schlechte Position) und Palette. Oberhalb der Tastatur eine Skizze für ein Panorama.

Der Teufel steckt im Detail!

Wild Thing!

Ja, genau diese zwei Worte aus dem (hoffentlich) recht bekannten Lied hatten sich heute morgen in meinem Kopf festgesetzt: als ich mit dem Fahrrad ins Institut gefahren bin. Warum?

Nun ja, Sonntag hat es erst so richtig ordentlich geschneit und dann sind die Temperaturen auch gleich schön über 0°C geklettert: über all schönster Matsch. Über nacht hat es nicht gefroren, aber es war doch viel von diesem griseligen Schneematscheiszeugs auf den Straßen und Gehwegen. Und den Fahrradwegen, die natürlich über weite Strecken nicht geräumt waren… und auch immer noch nicht geräumt sind.

Natürlich war Fahrrad fahren nicht die Variante, die mich heute früh schnellstmöglich ins Institut gebracht hat – aber die abenteuerlichste! Darum siehe Überschrift.

Was hab ich heute früh gelernt? Im ca 5cm hochen Schneematsch-Griselzeug weicht man nicht eben mal nen halben Meter aus – man macht sich eher lang. Es war heute früh eher so als ob ich ein Schienenfahrzeug geführt habe: das Zeug aufm Boden hat die Räder in irgendeine Richtung gelenkt und ich durfte zusehen, dass ich nicht umgefallen bin. Was hilft? Zum Beispiel nicht zu langsam zu fahren – aber leider auch nicht immer.

Und ganz wichtig: was natürlich auch für Autofahrer gilt, bei diesem Wetter fährt man ganz oder gar nicht. Man fährt vorsichtiger, verrausschauender, hält mehr Abstand und bremst früher und vorsichtiger (und tut als Radfahrer so als wäre man ABS – kein Scheiß!), aber man fährt!

Morgen früh wieder! *YAY*

Exams! WAAHHHHHHH!

Here they come again: exams! So what will you do? How can or should you prepare? Are there any tactics to follow?

I DO NOT have a degree in education. I will just tell you what helped me. Those who know me will also know that I was quite a handfull during our exam time.  And I am also quite lucky to be a fast learner. What I am writing about might also best apply to engineering exams.

First thing’s first: if the exam is tomorrow and you haven’t prepared, you might be busted, but let’s just assume there’s enough time to prepare properly. I think the key to engineering exams is routine: the more you practise and the more problems you solve on your own or with friends, the easier it will get for you. And yes, that might mean very hard work over some time. What won’t work is copying the solutions from friends – even though you think you understand, you probably don’t. If you don’t try yourself, you’ll probably find out during the exam.

Second: look out for other students who you get along with and who are motivated. Meet regularly and prepare together. Of course, with my friends that often ended in cooking, playing around with computers, fun, stuff and more – not necessarily 8 hours of straight work 😉

Third: try to get exams from previous years and solve them under exam conditions. Use only what is allowed during the exam. That really helps to find out, how much work you’ll need to put into your preparations.

Fourth: organise your time well. Especially during the exam. Spending too much time on single problems happens very fast. Bring a clock to put on your desk – not your mobile phone – and look at it regularly. Most lecturers will tell you to read all problems and start with the one you like most. I didn’t do that, I only read the start of each problem so I knew about its topic and then I just started from the beginning. In the end I would have to solve all, so why bothering changing the order? But I limited the time, which I spent on problems and parts of the problems without finding a solution or at least a way closer to the solution. If the time passed, I would simply go on. And I also set a time limit for solving the problems in order – that was maybe two thirds of the overall time. Then I would just try to fill in the blanks. Even if it meant I would only sketch how the problem could be solved. There are many exams in which points are given for partial solutions.

Fifth: always try to sketch the solution, start working on the problem. Even if that’s nothing more than copying an expression from a formulary. You wouldn’t believe how many points one can get for that!

An example: I had to take an exam in analogue circuit design. 6 problems, 3 hours to solve them all. Only a starting point, a final formula and a final numerical value would give any points. No help from formularies or anything like that. I had already worked very hard during the semester, and also worked very hard with friends of mine, but I was still uber-afraid. I solved problems in the order they came for 2 hours and had a time limit of 5 to 10 minutes for not finding any solution. After those two hours I looked at the blanks which were left and tried to fill them. Time limit for not finding a start was only 1 to 2 minutes. I didn’t look at the clock all the time, so the time estimates are estimates. But I think you can see how I sped up.

The most important thing: even if you feel you have no chance, even if you feel you can’t get anything in or out of your head: do NOT give up!

So: good luck for everyone who has exams!

Üstra-staff on strike

Yesterday the üstra-staff was on strike. That meant: no tram, no bus within Hannover for the whole day. The event was announced serveral days in advance, so people could prepare. What did I do? I decided to walk. Although it there wasn’t any new snow recently, pavements are often thickly crusted with ice. So going by bike with an almost flat tyre was not an option. So I walked. Maybe you are from Hannover? Maybe you saw me? Around 7o’clock in the morning, singing, doing dancing attraffic lights? Yes, maybe. I had fun 🙂

I’ll do it again, when the staff is on strike.

PS: I had a whole day of fun at work because I was in an incredibly good mood. Although I walk slightly more than 1hour to work. And I don’t pout 😛